Um 13.41 Uhr des 2. Mai wurden die Freiwilligen Feuerwehren Leoben-Stadt und Leoben-Göss zu einem „Heimrauchmelderalarm“, der umgehend in einen „Gasalarm“ geändert wurde, in die Straußgasse in Leoben gerufen.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde in dem betreffenden Wohnhaus ein stark erhöhter Kohlenmonoxid-Wert festgestellt.
Das Gebäude wurde umgehend evakuiert und die Bewohner in Sicherheit gebracht.
Eine Person wurde auf eigenen Wunsch vom Roten Kreuz in ein Krankenhaus verbracht. Alle anderen Bewohner wurden vor Ort vom Notarzt untersucht.
Das gesamte Gebäude wurde auf die Ursache hin kontrolliert. Die vorhandene Gastherme war einwandfrei funktionstüchtig.
Vor Ort waren auch Mitarbeiter der städt. Gasversorgung und von örtlichen Installationsunternehmen.
Ein Vertreter der Baupolizei der Stadtgemeinde wurde ebenfalls hinzugezogen.
Da die Ursache der Kohlenmonoxid-Konzentration nicht festgestellt werden konnte, wurden Teile des Gebäudes von der Behörde – Baupolizei der Stadtgemeinde Leoben - bis auf weiteres gesperrt.
Eine wichtige Anmerkung ist an dieser Stelle vielleicht angebracht:
In der betroffenen Wohnung ist ein CO-Warner installiert, der den Alarm auch ausgelöst hat.
Hier sieht man, dass man mit kleinen Investitionen Leben retten kann.
CO-Warner sollten, wie Rauchmelder, in keinem Haushalt fehlen.
Eingesetzt waren:
FF Leoben-Stadt
FF Leoben-Göss
Notarzt
ÖRK
Polizei
Baupolizei
Gasversorgung
Installationsunternehmen
Bild: FF Leoben-Stadt



