Sofort wurde die Brandbekämpfung mittels eines Innenangriffes unter schwerem Atemschutz aufgenommen. Parallel wurden aufgefundene Personen aus dem Stiegenhaus gerettet, ein Außenangriff an der Rückseite des Gebäudes durchgeführt, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern, und ein Be- und Entlüftungsgerät in Stellung gebracht, um die betroffenen Bereiche rauchfrei zu bekommen.
In weiterer Folge kontrollierten die Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz sämtliche Wohnungen des Objektes und evakuierten die noch anwesenden Bewohner des Objektes. Aufgrund der großen Anzahl an eingesetzten Atemschutzgeräteträgern, wurde das Atemschutzfahrzeug des Bereiches Leoben, dass bei der BTF Voest Alpine Donawitz stationiert ist, nachalarmiert. Sechs Bewohner des betroffenen Hauses wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom ÖRK in das LKH Leoben eingeliefert. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Polizei. Um 10:15 Uhr konnte von der Einsatzleitung Brand aus gegeben werden.
Nach Abschluss aller notwendigen Arbeiten rückten die beiden Feuerwehren um 13:00 Uhr wieder in die Feuerwehrhäuser ein.
Eingesetzte Kräfte:
FF Leoben-Stadt, FF Leoben-Göß, BTF Voest Alpine Donawitz
Rotes Kreuz, NAW
Polizei, Brandermittler
